Oder: Vielleicht sollten wir uns schämen, tun’s aber nicht.
Denn schließlich empfehle ich jetzt ein Buch, das für Jugendliche geschrieben wurde, zwischendurch unglaublich schnulzig ist und von Vampiren handelt – und für das wir trotzdem sofort Feuer und Flamme waren: „Twilight“ von Stephenie Meyer.
Ich hatte von dem Buch gehört, ob der begeisterten Meinungen gedachte „Man könnte es ja mal lesen“, aber es immer für zu unwichtig gefunden, um selber Geld dafür auszugeben. Das änderte sich schlagartig, als ich „Twilight“ zu Weihnachten bekam – innerhalb von zwei Tagen hatte ich das Ding durch, danach ging es sofort in den Buchladen, um die restlichen drei Folgebände für mich und den ersten Band auf deutsch für Nina zu kaufen. Zehn Tage währte mein Glück mit den Büchern (was gemessen an meinem normalen Lesetempo ein echter Rekord ist), und auch Nina frisst sich unaufhaltsam dem Ende entgegen. Enormes Suchtpotential!
Inhalt: Die siebzehnjährige Bella Swan zieht von Phoenix zu ihrem Vater in die Kleinstadt Forks. Die sonnenverwöhnte Bella ist im regnerischen Washington zunächst unglücklich – bis sie Edward Cullen kennen lernt und sich unsterblich in ihn verliebt. Auch als sie sein Geheimnis erfährt, will sie weiter in seiner Nähe und mit ihm zusammen sein: Edward und seine Familie sind Vampire – da sind einige brenzlige Situationen für Bella vorprogrammiert, nicht zuletzt, weil Edward ein unglaubliches Verlangen nach ihrem Blut verspürt…
Und auch wenn wir uns darüber einig sind, dass Edward so ziemlich alles in sich vereint, was uns an einem Mann in der Realität nerven würde, sind wir doch etwas verliebt in ihn – und damit eindeutig im „Team Edward“. Also: Wer ein bisschen Schnulz (aber auch Spannung und absolut liebenswerte Charaktere!) ertragen kann – kaufen und lesen! Ich plädiere für Englisch, weil mir die Übersetzung etwas dick aufgetragen vorkommt, aber Nina lebt auch mit Deutsch offensichtlich gut.
Volle Regenbogenanzahl: Fünf von fünf möglichen Regenbögen – und ein Sternchen dazu!
Und auch wenn wir uns, wie gesagt, nicht für unsere Teamzugehörigkeit schämen, setzen wir uns jetzt erst mal ab – Dublin, wir kommen