Regenbogenmädchen

„Kommt dir das nicht auch manchmal vor wie skurriles Theater?!“

Zwei vor Zwölf. Januar 15, 2009

Gespeichert unter: kristina — Kristina @ 1:59

Nämlich nicht fünf vor Zwölf, sondern mindestens zwei vor Zwölf war die Situation mit meinem Zeugnis – dem Landesprüfungsamt sei „Dank“!

Ausschlussfrist war der 14. Januar – wenn mein Zeugnis bis dahin nicht bei der Bezirksregierung eingegangen wäre, wäre ich aus dem Bewerbungsverfahren (durch das ich ja eigentlich quasi durch bin, denn ich habe Seminarort und Schule ja bereits) ausgeschlossen worden und hätte mir ein halbes Jahr in die Haare schmieren können… Aber wie soll es nach Düsseldorf kommen, wenn es nie bei mir ankommt?!

Am Freitag wurde ich begeistert während der Telefonsprechstunde vom LPA ignoriert. Zwei geschlagene Stunden lang rief ich im Minutentakt an, um entweder auf besetzte Leitungen zu stoßen oder auf ein niemals endendes Freizeichen. Na ja, es waren ja auch noch zwei Werktage bis zum 14., da konnte ich mich auch noch ein bisschen gedulden…
Mit Gewaltphantasien schaffte ich es durchs Wochenende und hatte Montagnachmittag doch tatsächlich endlich meine Sachbearbeiterin an der Strippe! Die teilte mir mit, mein Zeugnis würde gerade gedruckt, denn das letzte Ergebnis sei erst gestern angekommen. Aha, die Post, mein Zweitkorrektor und das Prüfungsamt haben offenbar alle eine Sonderschicht am Sonntag eingelegt, um mein letztes Ergebnis zu übermitteln! Alles klar…
Da ich ja außer Landes weilte, holte mein Bruder das Zeugnis gestern Mittag ab – für’s Schreiben braucht das LPA nämlich offensichtlich mindestens 24 Stunden – und ich brachte es dann gestern persönlich nach Düsseldorf, um ja zu gewährleisten, dass die Frist eingehalten wird. Wenigstens der Düsseldorfer Pförtner und die Dame der Bezirksregierung waren nett…

Und dass das LPA mein Zeugnis laut Stempel am 25.November ausgestellt hat, brauche ich ja wohl nicht zu erwähnen… Ein Schelm, der dabei Böses denkt…

 

Soundtrack. Januar 15, 2009

Gespeichert unter: guckt mal — Kristina @ 1:35

Ich möchte jetzt Musik empfehlen. Und zwar den Soundtrack zu „Twilight“.

Der Film war okayish – es war sehr nett, ihn zu anzusehen, aber doch irgendwo sehr anders als in der Wirklichkeit meines Kopfes, und kein Vergleich zum Buch – aber die Musik war schon eher sehr wunderbar. So dass ich zum ersten mal seit… Nicht seit, sondern tatsächlich zum ersten Mal in meinem Leben den Soundtrack zu einem Film gekauft habe. Und er lohnt sich wirklich: Bands, zu denen ich bisher eigentlich keine besondere Beziehung hatte, machen aus dem Soundtrack eine herrlich rockige und wunderbare runde Sache. Muse und Linkin Park dürften die bekanntesten Vertreter auf der Platte sein, ich entwickle gerade eine Liebe zu Paramore (die ich bisher nicht kannte) und finde auch Carter Burwells instrumental-orchestriges „Bella’s Lullaby“ eher sehr toll.

Tracklist:
1. Muse – Supermassive Black Hole
2. Paramore – Decode
3. The Black Ghosts – Full Moon
4. Linkin Park – Leave Out All The Rest
5. Mutemath – Sportlight (Twilight Mix)
6. Perry Farrell – Go All The Way (Into The Twilight)
7. Collective Soul – Tremble For My Beloved
8. Paramore – I Caught Myself
9. Blue Foundation – Eyes On Fire
10. Rob Pattinson – Never Think
11. Iron & Wine – Flightless Bird, American Mouth
12. Carter Burwell – Bella’s Lullaby

Das einzige, was auf dem Soundtrack fehlt, ist Debussys „Claire de lune“. Trotzdem: Fünf von fünf Regenbögen!

 

Dublin. Januar 14, 2009

Gespeichert unter: kristina, nina — Kristina @ 12:36

Dublin war wunderbar.

Sonne und blauer Himmel, Rührei und baked Beans, Kilmainham Goal und Dublin Castle, Küste und Powerscourt Gardens, Kino und „Hop on, hop off“, Wermietzekatzen und Volturisuche und Nina und Kristina – perfekt nahezu :)

 

Team Edward. Januar 7, 2009

Gespeichert unter: guckt mal, kristina, nina — Kristina @ 11:14

Oder: Vielleicht sollten wir uns schämen, tun’s aber nicht.

Denn schließlich empfehle ich jetzt ein Buch, das für Jugendliche geschrieben wurde, zwischendurch unglaublich schnulzig ist und von Vampiren handelt – und für das wir trotzdem sofort Feuer und Flamme waren: „Twilight“ von Stephenie Meyer.
Ich hatte von dem Buch gehört, ob der begeisterten Meinungen gedachte „Man könnte es ja mal lesen“, aber es immer für zu unwichtig gefunden, um selber Geld dafür auszugeben. Das änderte sich schlagartig, als ich „Twilight“ zu Weihnachten bekam – innerhalb von zwei Tagen hatte ich das Ding durch, danach ging es sofort in den Buchladen, um die restlichen drei Folgebände für mich und den ersten Band auf deutsch für Nina zu kaufen. Zehn Tage währte mein Glück mit den Büchern (was gemessen an meinem normalen Lesetempo ein echter Rekord ist), und auch Nina frisst sich unaufhaltsam dem Ende entgegen. Enormes Suchtpotential!

Inhalt: Die siebzehnjährige Bella Swan zieht von Phoenix zu ihrem Vater in die Kleinstadt Forks. Die sonnenverwöhnte Bella ist im regnerischen Washington zunächst unglücklich – bis sie Edward Cullen kennen lernt und sich unsterblich in ihn verliebt. Auch als sie sein Geheimnis erfährt, will sie weiter in seiner Nähe und mit ihm zusammen sein: Edward und seine Familie sind Vampire – da sind einige brenzlige Situationen für Bella vorprogrammiert, nicht zuletzt, weil Edward ein unglaubliches Verlangen nach ihrem Blut verspürt…

Und auch wenn wir uns darüber einig sind, dass Edward so ziemlich alles in sich vereint, was uns an einem Mann in der Realität nerven würde, sind wir doch etwas verliebt in ihn – und damit eindeutig im „Team Edward“. Also: Wer ein bisschen Schnulz (aber auch Spannung und absolut liebenswerte Charaktere!) ertragen kann – kaufen und lesen! Ich plädiere für Englisch, weil mir die Übersetzung etwas dick aufgetragen vorkommt, aber Nina lebt auch mit Deutsch offensichtlich gut.
Volle Regenbogenanzahl: Fünf von fünf möglichen Regenbögen – und ein Sternchen dazu!

Und auch wenn wir uns, wie gesagt, nicht für unsere Teamzugehörigkeit schämen, setzen wir uns jetzt erst mal ab – Dublin, wir kommen :)

 

„Ich hasse Schnee.“ Januar 5, 2009

Gespeichert unter: kristina — Kristina @ 1:03

„Ach, das kannst du doch gar nicht sagen, hier lag doch noch nie richtig Schnee. Wenn du mal in die Berge fahren würdest, würdest du Schnee bestimmt auch toll finden!“ – „Ja, das kann wohl sein…“

So waren die Gespräche bisher. Das wird sich ab jetzt ändern. Auf: „Ach, das kannst du doch gar nicht sagen, hier lag doch noch nie richtig Schnee. Wenn du mal in die Berge fahren würdest, würdest du Schnee bestimmt auch toll finden!“ werde ich in Zukunft antworten: „Nein!“

Ok, mir ist durchaus klar, dass der Schnee, der jetzt hier liegt, von der Menge her weiterhin nichts im Vergleich zu dem Schnee ist, der irgendwo in den Alpen runterkommt. Aber es ist richtiger Schnee, mit einsinkenden Füßen, weißen Straßen, schlittenfahrtauglich. Und ich habe auch ungefähr zwei Stunden lang gedacht „Oh, schön, Schnee! Du musst ja ohnehin nicht Autofahren!“ und bin nahezu motiviert aus dem Haus gegangen.

Und musste erkennen: Ich hasse Schnee. Und die Menge beeinflusst das auch so gar nicht.
Schnee sieht schön aus, ja. Für ungefähr fünf Minuten. Danach wird er eklig. Er ist grau, und braun, und gelb – ich persönlich muss nicht unbedingt explizit vor mir sehen, wenn mein Hund mit der Nase in der Markierung eines anderen Hundes hängt…
Aber viel schlimmer: Schnee macht alles schwieriger. Der Hund dreht am Rad, ich friere, Gleichgewicht halten wird schwieriger, überleben und laufen auch und Autofahren sowieso (zumal die Kälte – der Schnee! – offensichtlich – hoffentlich nur momentan! – Elvis’ Leben ausgesaugt hat…).

Also: Ich bin gegen Schnee, egal ob Ruhrgebiets-Schnee oder wirklich und wahrhaftig „richtigen“. Meinetwegen darf der gern in den Alpen bleiben und sich von allen, die sich über Schnee freuen, besuchen lassen ;)

 

A happy new year to everyone… Januar 1, 2009

Gespeichert unter: kristina — Kristina @ 9:44

… wünscht das Regenbogenmädchen!
2009 ist taufrisch und ich freue mich auf die Dinge, die in naher Zukunft auf mich warten: Irland im Januar, (hoffentlich!) das Referendariat im Februar und vorher noch gaaanz viel Lesen – ich habe die letzten wirklich freien Wochen bevor der Ernst des Lebens los geht vor mir, und verbringe sie mit der Nase im Buch, aber ich kann nichts dagegen tun ;) Alles nach Urlaub und Beginn des Refs ist noch weit weg, aber ich bin optimistisch. In dem Sinne: Alles Liebe und Gute für das kommende Jahr!