Regenbogenmädchen

„Kommt dir das nicht auch manchmal vor wie skurriles Theater?!“

DKMS. November 30, 2008

Gespeichert unter: guckt mal, kristina — Kristina @ 10:27

Lebensretterin kann ich jetzt werden. Ich habe mir nämlich von der DKMS, der Deutschen Knochenmarkspenderdatei, ein Typisierungs-Set zuschicken lassen. Das ist kostenlos und tut nicht weh.

Mit zwei Wattestäbchen macht man einen Wangenabstrich, füllt eine Einverständniserklärung aus und schickt das ganze an die DKMS zurück. Die können den Absender dann anhand der Zellen, die mit den Wattestäbchen zurückgesandt werden, typisieren. Und der Absender kann dann gegebenenfalls ein Leben retten, wenn sich herausstellt, dass er die Nadel im Heuhaufen für einen leukämiekranken Menschen ist, indem er Knochenmark spendet. Das wiederum tut bestimmt ein bisschen weh, aber so weit sind wir ja noch nicht…

Und weil das eine gute Sache ist, hier noch der Link zu mehr Infos und der Möglichkeit zur Registrierung: www.dkms.de.

 

Palermo Shooting. November 24, 2008

Gespeichert unter: guckt mal — Kristina @ 10:32

Ich mag Campino. Ich mag Wim Wenders. Aber ich schätze, „Palermo Shooting“ ist ein Film, der sich nur für Fans lohnt – entweder von Campino, oder von Wim Wenders. Wir haben „Palermo Shooting“ in der Lichtburg gesehen, mit Wim Wenders zusammen. Campino konnte wegen des Tourauftakts nicht kommen, hat aber sehr charmant mit uns telefoniert, während er über die Flure eines Mannheimer Hotels rannte – durchaus eins der Highlights des Abends ;)

Im Film geht es um den Starfotografen Finn (Campino), der ein hektisches Leben in Düsseldorf lebt, von Modeshooting zu Modeshooting hetzt und ständig das Handy am Ohr hat. Erst als er auf dem nächtlichen Nachhauseweg beinahe tödlich verunglückt, stellt er fest, dass irgendetwas in seinem Leben falsch läuft. Einem Impuls folgend geht er nach Palermo, wo er von einem geheimnisvollen Bogenschützen (Dennis Hopper) verfolgt wird. Gemeinsam mit der Restaurateurin Flavia (Giovanna Mezzogiorno) versucht er, dem Bogenschützen auf die Spur zu kommen…

Ich mochte den Film. Ich mochte Campino in seiner Rolle, was ich nicht mochte, waren seine Voice-over, die wirkten gestelzt. Ansonsten machte er seine Sache aber wirklich gut. Dennis Hopper war in seiner Rolle wundervoll, und Giovanna Mezzogiorno war mir auch sympathisch. Wer sich den Film angucken möchte, sollte sich allerdings vorher fragen, ob er Wim Wenders-Filme mag – es sind eben keine typischen Hollywood-Produktionen, die man mit halbem Auge guckt und dann abhakt.

So waren die Meinungen zu Palermo auch sehr unterschiedlich: Ich mochte den Film, meine Schwester wollte nach zwanzig Minuten gehen, mein Vater fand ihn total doof, aber Nina fand das, was sie mitbekommen hat, wieder gut. Und da es hier um meine Meinung geht, kriegt „Palermo Shooting“ heute drei von fünf möglichen Regenbögen!

 

Olympioniken, die Zweite. November 21, 2008

Gespeichert unter: kristina, news, nina — Kristina @ 6:18

Dass wir Foto-Olympioniken sind, erwähnte ich ja bereits Anfang September. Nach der Fotoolympiade in Dorsten haben wir nachgelegt und in Lünen ebenfalls teilgenommen – dieses Mal sogar mit zwei Bildserien, die sich zugegebenermaßen in manchen Motiven recht ähnlich waren. Egal: Auch in Lünen hatten wir viel Spaß und haben einige schöne Motive vor die Linse bekommen.

Für einen Platz auf dem Treppchen hat es trotzdem nicht gereicht – andere Serien haben den Jurys besser gefallen. Trotzdem hat es sich gelohnt: Wir haben mit unseren Grimassenfotos das Lünener Publikum belustigt, unsere Fotos als Poster von den Preisverleihungen mit nach Hause nehmen  und die Siegerserien begucken können. Gerade bei den jugendlichen Preistägern waren sehr schöne Serien dabei.

Wer einen Blick auf die Sieger-Fotos werfen möchte, kann das unter http://www.lippeland.eu/ tun (ich persönlich bin ein großer Fan von Georg Sehrbrocks Serie, die in Lünen den zweiten Platz bei den Erwachsenen gemacht hat!).

 

Prüfungsgespräch. November 16, 2008

Gespeichert unter: kristina, news — Kristina @ 8:02

Mündliche Examensprüfung, Englisch. Ich definiere „agency“.

Erstprüfer: „Ja, genau, der Sprecher handelt als Agent. Wie James Bond.“

Ich: „Ähm ja. Genau.“

Erstprüfer: „Hach, ich freue mich ja schon so auf den neuen Bond-Film. Wann kommt der noch mal raus?“

Zweitprüferin: „Nächste Woche, glaube ich.“

Erstprüfer: „Der wird bestimmt toll. (Zu mir) Sind Sie auch Bond-Fan?“

Ich: „Ähm, nee, eigentlich nicht so. Ich mag den neuen Bonddarsteller auch nicht so sehr.“

Erstprüfer: „Daniel Craig? Der ist doch ein bisschen wie Sean Connery, alte Schule.“

Ich: „Mmh, aber der ist blond.“

Erstprüfer: „Ja, aber trotzdem, das geht mal back to the roots. Welchen Bond fanden Sie denn am besten?“

Ich: „Ääähm. Ja, Sean Connery war schon okay.“ (Gell, ich wollte Pierce Brosnan sagen, aber mir fiel der Name nicht ein, und auch sonst kein anderer.)

Eine grandioses Gespräch, für das einige Minuten Prüfungszeit draufgingen. Immerhin fand dieses Gespräch auf Englisch statt ;) Und verabschiedet wurde ich dann mit den Worten: „Vielleicht schauen Sie sich den neuen Bond ja doch mal an!“

Ich wollte eigentlich wirklich, der Prüfung zu ehren. Aber irgendwie höre ich immer, er sei blöd, drum lasse ich es lieber doch.

 

In aller Stille. November 15, 2008

Gespeichert unter: kristina, news — Kristina @ 4:02

Drei Jahre nach dem letzten Live-Auftritt und vier Jahre nach dem letzten Studio-Album veröffentlichten die Toten Hosen gestern endlich ihr neues Studioalbum „In aller Stille“. Und sie haben nicht zu viel versprochen: Es ist eine super Platte geworden.

 

Strom – Die erste Singleauskopplung. Kraftvoller Opener, zwar textlich manchmal eher schwach, aber trotzdem eine wunderbare Art, sich zurück zu melden! Würde mir auch auf der Tour als Opener gefallen!

Innen alles neu – Kennen wir schon von Rock am Ring, gefiel mir da ehrlich gesagt nicht so gut. Darum: Danke für die Textänderungen – jetzt ist es klasse!

Disco – Ich mag’s nicht, einfach im Gesamten, und das liegt nicht an den Disco-Beats am Anfang, die sicher eine nette Spielerei sind.

Teil von mir – Ebenfalls schon von RaR bekannt, gefällt mir ebenfalls in der Studioversion noch besser. Eingängiger Refrain zum Mitgröhlen.

Auflösen – Duett von Campino mit „Dreigroschenoper“-Kollegin Birgit Minichmayr, sehr ruhiges Lied. Gefiel mir beim ersten Durchhören nicht so sehr, mittlerweile habe ich mich damit angefreundet. Trotzdem gehört es nicht zu meinen Favoriten.

Leben ist tödlich – Mal wieder das beliebte „Wir sind vergänglich“-Thema. Gefällt mir, eingängiger Refrain, gute Melodie.

Ertrinken - Sehr hübsches Klavierintro, beginnt ruhig, gewinnt zum Refrain hin aber etwas an Tempo. Auch inhaltlich top.

Alles was war - Mag ich vor allem textlich sehr gern, und ich rätsle noch, an welchen anderen Song mich das Lied erinnert…

Pessimist - Eher schnelles Stück, ich mag Kuddels Backgroundgesang hier sehr gern, und eigentlich eher optimistisch.

Wir bleiben stumm – Der Anfang erinnert mich irgendwie an ein Rolf Zuckowski-Weihnachtslied, ich weiß auch nicht, wie das zusammenpasst ;) Schöne Melodie, inhaltlich irgendwie das Gegenteil von „Freunde“, ich bin noch nicht sicher, ob ich es wirklich mag.

Die letzte Schlacht – Punkig, schnell, gut.

Tauschen gegen Dich - Scheint sehr zu polarisieren zurzeit, ich mag es sehr gerne, Text und Musik gehen unter die Haut. Rafael Zweifels Cello passt wieder wunderbar. Ruhige Ballade, vom Stil her ähnlich wie „Alles ist eins“ – wir werden es also wahrscheinlich nie live hören ;)

Angst - Düster zum Abschluss. Okay, aber nicht überragend.

 

Fazit: Kaufempfehlung! Ein Album ohne Totalausfall, konsequent von Track 1 bis 13, macht Lust auf die Tour! 9,5 von 10 möglichen Regenbögen. Danke dafür!