Regenbogenmädchen

„Kommt dir das nicht auch manchmal vor wie skurriles Theater?!“

7th Heaven. September 21, 2008

Gespeichert unter: kristina — Kristina @ 11:33

Kennt ihr noch die Fernsehserie „Eine himmlische Familie“? In irgendeiner der frühen Folgen täuscht Mary vor, krank zu sein, um zu Hause bleiben zu können, während der Rest der Familie gemeinsam irgendwohin fährt. Dann hat sie das Haus für sich alleine und isst Eis in der Badewanne.

Seit ich diese Folge irgendwann vor Ewigkeiten mal gesehen habe, ist in der Badewanne zu liegen und dabei Eis aus der Packung zu essen für mich der Inbegriff von Entspannung. So selten es vorkommt, ist es doch immer ganz famos – zumindest so lange, bis mir schlecht wird, weil ich eine Packung Eis auf einmal gegessen habe…

Aber das habe ich bis zum nächsten Mal sicher schon wieder vergessen ;)

 

Sie ist weg. September 19, 2008

Gespeichert unter: kristina — Kristina @ 12:54

Meine Examensarbeit nämlich. Ich habe sie heute morgen binden lassen und dann um relativ genau 10.45 Uhr beim Prüfungsamt abgeliefert.

Ihr seid meine Zeugen – das Prüfungsamt zieht nämlich nächste Woche um, hatte darum meine Akte schon eingepackt und hat die beiden Exemplare meiner Hausarbeit nur so angenommen, den Eingangsstempel drauf geknallt und im PC vermerkt, dass sie da ist. Dabei waren sie allerdings unglaublich nett und haben sich sogar bei mir entschuldigt, weil sie im Umzugsstress sind, ich war wirklich begeistert! Ich hoffe also stark, dass meine Hausarbeit den Umzug überlebt und möglichst bald bei den Korrektoren ankommt ;)

 

Olympioniken… September 8, 2008

Gespeichert unter: kristina, nina — Kristina @ 2:51

… sind wir. Fotografische nämlich.

Am Samstag haben wir an der Foto-Olympiade Lippeland 2008 in Dorsten teilgenommen. Wir sind elf Stunden durch die Stadt gepest und haben kreative Fotos zu 20 verschiedenen Themen gemacht.

Während der „Marktgeschehen“ mitten auf dem Wochenmarkt und der „Freudenschrei“ vor einer Hauptschule noch relativ leicht zu bewerkstelligen waren, wurde es bei „Zwei“ oder „Moment der Stille“ schon schwieriger - und was ist bloß eine „Blaue Stunde“?! Doch auch wenn Nina der Meinung war, der verlassene Spielplatz, der als unser stiller Moment dient, könnte auch gut aus einer „Broschüre für Vergewaltiger“ kommen, sind wir auch da zu guten Ergebnissen gekommen. Grandios auch die stundenlange Suche nach einem offensichtlich alten Hund für „Alt und Lebendig“, die mit quietschenden Reifen auf einem Feldweg und einer etwas erschrockenen Frau endete, als wir aus dem Auto sprangen, um ihre Hunde zu fotografieren, und der Versuch, irgendwo in Dorsten für „Hand-Werk“ nach Geschäftsschluss auffällig gestaltete Fingernägel aufzutreiben… Punks suchten wir für unsere „Haarige Angelegenheit“ übrigens erst vergeblich – was dank Ninas Haare im Abfluss aber nicht schlimm war – und stolperten dann schließlich über eine ganze Horde im VHS-Parkhaus. Zwei Brötchen gingen für das Inszenieren der “Wasserspiele“ eines Entenschwarms drauf, einfach unübertroffen bleibt das Werfen von Cappuccino-Bechern auf dem McDonald’s-Parkplatz für unseren „Kaffeeklatsch“.

Ein wirklich sehr toller – wenn auch anstrengender – Tag, für den sich „Dabei sein ist alles“ auf jeden Fall schon mal gelohnt hätte :)

 

5 Umzugsweisheiten. September 7, 2008

Gespeichert unter: kristina, nina — Kristina @ 8:32

Ein Mal bei einem Umzug helfen und fünf Weisheiten für’s Lebe lernen ;)

1. Es wäre durchaus positiv, Umzugshelfer dabei zu haben, von denen man Vor- und Nachname sowie Handynummer kennt.

2. Umzugskartons sind leichter zu packen, zu tragen und zu transportieren als eine lustige Mischung aus Schuhkartons, Klappkörben und Kleiderstangen. 

3. Umzugskartons sollten gemischt gepackt werden – 20 Kilogramm Papier in Kartons oder 15 Kilogramm Kassetten in einem Klappkorb sind eher schlecht durch die Gegend zu wuchten.

4. Wenn ich über eine relativ weite Strecke umziehe und nur drei Autos für den Transport habe, wäre es von Vorteil, einen großen Möbelwagen zu mieten, mit dem ich mehr oder weniger all meinen Kram auf einmal von A nach B transportiert bekomme – ein Kastenwagen, in den vier Kleiderstangen passen und sonst nichts, ist eher hinderlich, wenn ich vollgehängte Kleiderstangen zum Transport nutzen möchte.

5. Wenn ein Umzugshelfer den Umzugsvorgang verlässt und nach Hause fährt, sollte ich darauf achten, dass ich im Besitz des Schlüssels für den verschlossenen Umzugswagen mit meinem Zeug drin bin. Und wenn ich es nicht bin, sollte ich zumindest die Handynummer meines verschwundenen Umzugshelfers kennen…

 

Tischgesprächsauszug. September 5, 2008

Gespeichert unter: kristina — Kristina @ 11:27

[...]

Ich: „Du musst das doch wissen, du warst doch damals in ihn verliebt!“

Schwester: „War ich gar nicht!“

Ich: „Warst du wohl, du hast ihn geküsst!“

Schwester: „Ja und? Das heißt doch noch nicht, dass ich in ihn verliebt gewesen bin!“

Ich: „Ach so, dann warst du also schon im Alter von drei Jahren ein kleines Flittchen, das mit jedem geknutscht hat?!“

Mutter: „Ja, das musst DU gerade sagen…“

Schwester: „Wieso, mit wem hat sie denn geknutscht?“

Mutter: „Ich weiß nicht, bestimmt mit dem Dominik…“

Ich: „Ja und? Ich WAR ja auch in ihn verliebt, da waren ganz tiefe Gefühle im Spiel!“

[...]

Es ist doch irgendwie nett zu wissen, dass ich schon mit sechs Jahren so diskret war, dass meine Liebschaft (liebe Grüße an dieser Stelle ;) ) von meinen Geschwistern nicht bemerkt wurde ;)

 

Warum ich Sachen weiß, für die ich mich schämen sollte. September 3, 2008

Gespeichert unter: kristina — Kristina @ 12:50

„In a media-saturated age, you can really start to resent the amount of information you absorb, despite your steadfast disinterest, about certain utterly unworthy subjects. It’s like the data equivalent of secondary smoke inhalation.“

(Christopher Brookmyre, Attack of the Unsinkable Rubber Ducks, London 2007, p. 40.)

 

Nanny Diaries. September 3, 2008

Gespeichert unter: guckt mal — Kristina @ 10:21

Der Film „Nanny Diaries“ mit Scarlett Johansson in der Hauptrolle läuft seit dem 14. August in deutschen Kinos und bereitete uns vor Kurzem einen netten Abend.

Annie Braddock (Scarlett Johansson) wird quasi versehentlich zur Nanny: Die Upper East Side-Mum Mrs X (Laura Linney) engagiert Annie als Kindermädchen für ihren fünfjährigen Sohn. Was sich zuerst nach einem netten Job mit Zimmer im luxuriösen Appartment der Familie in der 5th Avenue anhört, entpuppt sich für Annie schnell als harte Bewährungsprobe. Rund um die Uhr ist sie praktisch allein für ihren aufmüpfigen Schützling verantwortlich, damit Mrs X genug Zeit zum Shoppen, für Partys und Wellness hat, während Mr X lieber im Büro als bei seiner Familie ist. Ein Lichtblick ist da wenigstens ihr netter neuer Nachbar von nebenan…

Der Film ist nett: leichte Unterhaltung, aber keine Langeweile. Scarlett Johansson sieht auch in brünett sehr hübsch aus und ist in der Nanny-Rolle sehr sympathisch. Oft ist die Filmhandlung ziemlich offensichtlich voraussehbar, trotzdem lädt der Film auch immer wieder zum Lachen ein. Das absolute Happy End allerdings ist mir ein bisschen zu dick aufgetragen.

Fazit: Sehr netter Film, aber nur zum ein Mal gucken – drei von fünf möglichen Regenbogen ;)

 

Kopfmensch. September 1, 2008

Gespeichert unter: kristina — Kristina @ 11:01

Ich soll nicht so viel denken, sagt sie. Dabei bin ich doch offenbar ein Kopfmensch. Ich kann nicht nicht denken – vor allen Dingen dann nicht, wenn ich mit meinem Kopf alleine gelassen werde.

Hausarbeiten schreiben, für Klausuren lernen und putzen: Danach weiß ich genau, ob es mir gut geht oder nicht. Ich bin mit meinem Kopf alleine, und auch wenn ich es vorher noch nicht wusste, sagen mir meine fröhlich vor sich hin kreisenden Gedanken, ob ich ein angeknackstes Herz habe, wegen irgendwas besorgt bin oder Wut mit mir herumtrage.

Nicht denken ist also leider nicht drin.