Regenbogenmädchen

„Kommt dir das nicht auch manchmal vor wie skurriles Theater?!“

Wie War Hamburg? März 31, 2008

Gespeichert unter: kristina, nina — Kristina @ 11:06

Schön, teuer und schmerzhaft.

Schön: Unser Hotel in Buxtehude war sehr nett. An allen Tagen sind wir außerdem Fähre gefahren – und ich bin doch ein extrem glücklicher und friedlicher Mensch, sobald ich am oder auf dem Wasser bin. Auch unser übliches Wetter-Glück hielt weiter an: Nach kurzem Regen am Samstagmorgen klarte es auf, sobald wir das erste Geschäft betreten hatten und blieb auch für den Rest des Tages schön. Sonntag war es sogar sonnig und warm, so dass wir zum ersten Mal in diesem Jahr offen fahren konnten und dabei auch ein bisschen braun geworden sind. Glauben wir ;)

Teuer: Da aus unserem Kultururlaub aufgrund fehlender Musical-Tickets nichts werden konnte, sattelten wir spontan auf Shopping um – den Michel haben wir aber auch gesehen und die wichtigen Viertel während des Shoppens abgegrast. In Hamburg gibt es so riesige Läden! Bei Thalia geriet ich beim Anblick der nicht enden wollenden English Books-Abteilung in schiere Ekstase, und Görtz kennen die Hamburger nur dreistöckig offenbar. So verbrachten wir einen netten Tag mit leichter werdenden Portmonees und schwerer werdenden Einkaufstüten. Aber: „Wir shoppen intelligente Sachen und brauchen uns darum nicht schämen!“ – „Ähm ja. Schuhe, Uhr, Tasche…“ – „Ja, aber auch Bücher!“ :)

Schmerzhaft: Shoppen bringt Plattfüße mit sich. Und wenn man dann mit immer länger werdenden Armen noch auf die Idee kommt, über den Dom zu laufen, tut das sein übriges. Doch unsere Ausdauer konnte sich sehen lassen: Zähne zusammenbeißen und vorbei am Glaslabyrinth, Lebkuchenherzen und Fahrgeschäften, dabei geschickte Haken um die Britt-Caster schlagend. Trotzdem waren wir froh, als wir abends schließlich auf der Fähre (die übrigens immer kam, wenn wir gerade eine brauchten) saßen und über die dunkle Elbe schipperten…

Übrigens: Autofahren ist nicht so die Stärke der Hanseaten. So freuten wir uns dann doch am Sonntagnachmittag, wieder Ruhrpottsches Terrain zu befahren – bis wir auf der Gladbecker Straße ein Auto mit Hamburger Kennzeichen anhupen mussten, weil der Fahrer mal wieder völlig das Grünwerden der Ampel verpennt hatte ;) Ein schönes Ende für ein schönes Wochenende.

 

Wer braucht schon weiße Weihnachten… März 27, 2008

Gespeichert unter: kristina — Kristina @ 2:01

… wenn man weiße Ostern haben kann?

Obwohl ich das Osterwochenende in Holland verbrachte, konnte ich am Ostersonntag morgens durch unseren weißen Garten tanzen. Nicht, dass der Schnee wirklich liegen geblieben wäre, aber ich kann mich selbst nicht daran erinnern, in den letzten zweiundzwanzig Jahren schon mal Schnee vom holländischen Himmel fallen gesehen zu haben (auch wenn das zugegebenermaßen nicht heißen muss, dass es in den letzten zweiundzwanzig Jahren da nie geschneit hat).

Gleichzeitig stand das Meer so hoch, wie ich es noch nie gesehen habe – praktisch bis zu den Dünen nämlich, so dass man manchmal gar nicht am Strand entlanglaufen konnte. Großartiges Wellenspektakel gab es dazu. In der Strandbude am Fenster sitzend, mit einem Cappuccino in der Hand und dem Wind um die Ohren, hatte ich fast den Eindruck, auf einem Schiff auf offenem Meer zu sein: Unter mir tobte das Meer, nur das Schwanken fehlte. Grandios.

 

Wrap-Up. März 27, 2008

Gespeichert unter: kristina, nina — Kristina @ 2:00

Die Examensklausuren sind jetzt bereits seit einer Woche vorbei und ich komme endlich mal wieder zum Bloggen. Ich lebe also noch, und habe Zeit für ein kurzes Wrap-Up.

Die Klausuren waren hoffentlich ganz erfolgreich - zumindest habe ich alles geschrieben, was ich schreiben wollte, jetzt muss es nur noch zum Thema gepasst haben und den Dozenten gefallen. Aber bis die Ergebnisse kommen, wird es wohl noch dauern.

Zwischen den Klausuren gab es außerdem für uns die Erkenntnis, dass die Vocal Night einfach immer schlechter wird – mittlerweile langweilt sie nur noch: Mädels, die größtenteils aussehen, als wären sie überall sonst lieber als singend auf der Bühne und eintöniges Pop-Gedudel mit nur ganz wenigen guten Ausnahmen, und trotzdem sind die Organisatoren überzeugt, ein „abwechslungsreiches Programm“ auf die Beine gestellt zu haben. Würden wir nicht dafür bezahlt, dahin zu gehen, fiele uns etwas besseres für unsere Zeit ein. Wer gute Schulmusik hören und sehen möchte, sollte lieber zur Gesamtschule Nord gehen: Die haben bei ihrem Schulkonzert abwechslungsreiche Lieder, offenbar Spaß auf der Bühne, gute Sänger und wissen das Publikum auch miteinzubeziehen. Nur gegen die Outfits der Vocal Night-Mädchen können die nicht anstinken ;)

Heute habe ich meinen Prüfer für Englisch schriftlich in der Prüfungsphase im Sommer organisiert und dabei festgestellt, dass auch meine mündlichen Prüfungen offenbar doch wieder vom Prüfungsamt organisiert werden und somit in einem festgelegten Zeitkorridor liegen… Entscheiden kann das Amt sich offenbar auch nicht. Bedeutet für mich in den nächsten Wochen noch schnell endgültig für Prüfer entscheiden und die Anträge unterschreiben lassen. Ich könnte mir netteres vorstellen. Außerdem steht meine Examensarbeit an…

Bevor das Semester und damit auch die Rennerei wieder losgeht, habe ich noch eine Woche Pause. Morgen fahren Nina und ich darum für drei Tage nach Hamburg, mal sehen, was das so bringt. Die Löwenkönig-Tickets haben wir – was abzusehen war – zwei Wochen vor dem Wochenende nicht mehr bekommen, es gab nur noch Einzelplätze für viel zu viel Geld. Da fahren wir doch lieber nochmal nur zum Musicalbesuch hin und dürfen dann auch nebeneinander sitzen.

Und dann war da noch: Ich will Frühling bitte endlich!