Regenbogenmädchen

„Kommt dir das nicht auch manchmal vor wie skurriles Theater?!“

Neuer Nachhilfespaß. November 29, 2007

Gespeichert unter: kristina — Kristina @ 10:54

Gestern war wieder eine grandiose Nachhilfe-Session bei meinem nicht mehr so neuen Kind mit der überengagierten Mutter, von der ich neulich berichtete.

Ich komme an, das Mädel ist alleine zu Hause. Wir schaffen es also bis in ihr Zimmer und halb durch die Mathestunde, bis sie mir mitteilt, dass sie noch nicht zu Mittag gegessen hat und sich darum ja sooo schlecht konzentrieren kann. Nun ja, denke ich, da kann ich jetzt leider auch nix dran ändern. Ich habe den Gedanken kaum zu Ende gebracht, da geht die Tür auf: Mutter und Schwester kommen herein. In der Hand eine McDonald’s-Tüte. „Möchten Sie auch einen Cheeseburger?“ – „Nein, danke.“ – „Wir haben aber extra einen für Sie mitgebracht.“ – „Okay, dann danke…“ Ich werde ja gerne fürs Essen bezahlt, gell. Nach Kaffee oder Tee war mir dazu aber trotzdem nicht. Und mein Nachhilfe-Mädchen erwies sich als durchaus mutitasking-fähig, den Burger in der einen Hand konnte sie mit der anderen immer noch schreiben.

Danach geht es erst mal normal weiter. Bis irgendwann wieder die Tür aufgeht. Dieses Mal steht die Mutter alleine da – dafür mit Telefon in der Hand. Sie hält es mir hin, mit den Worten „Hier, ist für Sie.“ Bitte?! Ich schmeiße nicht mit den Telefonnummern meiner Nachhilfekinder durch die Gegend, wer sollte bitte für mich auf deren Telefon (und nicht vorher auf meinem Handy) anrufen? Der Mann am anderen Ende erklärt es mir dann: Ich kenne ihn gar nicht, er ist ein Bekannter der Mutter und möchte mich als Nachhilfe für seinen Sohn anwerben…

Einfach herrlich. Aber wenigstens scheinen sie mich zu mögen ;)

 

Google. November 26, 2007

Gespeichert unter: blog — Kristina @ 8:37

Ich beschäftige mich ja manchmal mit merkwürdigen Sachen, wenn ich mich langweile oder mich von irgendetwas sinnvollem ablenken möchte.

Gestern habe ich mich mit der Blog-Statistik beschäftigt. Mir wird angezeigt, wenn Besucher über google auf den Blog gestoßen sind, und auch, welche Suchwörter sie dafür benutzt haben. Ich habe mich schon ein bisschen gewundert.

Zum einen über die Suchwörter, über die man den Blog finden kann. Mir war nicht klar, dass wir mal was über Blutorangen geschrieben haben – hatten wir auch nicht. Aber über „Code blutorange“. Und dass ich mal den Graffit-Verlag erwähnt habe, war mir auch nicht mehr klar… Der Eintrag war auch nicht auf den ersten beiden Google-Seiten zu finden, da muss jemand schon ein bisschen Ausdauer gezeigt haben ;)

Zum anderen wunderte ich mich über einige Sucheingaben an sich: „Blog Stiefel hohe Absätze laufen“ – großartig. Und ja, ich google auch manchmal so :)

 

Wir sind Rockbar. November 23, 2007

Gespeichert unter: kristina, nina — Kristina @ 1:49

Sagt Farin. Und der muss es schließlich wissen.

Gestern war es nach langer Pause endlich so weit: Die Ärzte warteten in der Kölnarena auf uns. Und es war großartig. Natürlich. Die Stimmung war grandios und die Bänd bestens aufgelegt, wie immer gab es rund drei Stunden Konzert mit drei Zugaben-Blöcken. Wir stellten fest, dass die lange Pause der großen Konzerte uns irgendwie so gar nicht gut getan hat und wir extrem mies darin waren, Lieder an den ersten Tönen zu erkennen… Aber das tat der Begeisterung keinen Abbruch, wenn wir dann doch irgendwann – meistens bei den ersten Worten – dahinter stiegen, was gerade gespielt wurde. Trotzdem arbeiten wir gerade daran, dass die Pausen zwischen den nächsten großen Konzerten nicht wieder so lang werden ;)

Die größte Freude haben die Ärzte uns persönlich glaube ich mit „Ignorama“ gemacht, aber auch sonst waren wir mit der Set vollstens zufrieden. Ein guter Mix aus Alt und Neu, auch wenn generell die Lieder vom neuen Album eher weniger gut ankamen. Live ist halt doch viel besser: Lieder, von denen ich eigentlich dachte, dass ich sie über-hört hätte, waren live einfach wieder mitreißend. Fantastisch auch die Sitz-LaOla zu „Unrockbar“ und einige der größten Walls of Death, die ich jemals gesehen habe :)

Danke, BelaFarinRod!

 

Müslimix. November 23, 2007

Gespeichert unter: guckt mal — Kristina @ 1:23

Wem immer irgendeine Zutat in den Supermarkt-Müslis fehlt oder wem grundsätzlich etwas aus seiner Schüssel entgegen lacht, das er eigentlich nicht darin haben wollte, dem kam jetzt geholfen werden: Auf www.mymuesli.com kann man sich aus 70 Zutaten sein eigenes Müsli zusammenmixen und dann bequem nach Hause schicken lassen. Da heißt es dann: Rosinen raus aus der Müsli-Box und Gummibärchen rein…

 

Wir frieren. November 12, 2007

Gespeichert unter: news — Kristina @ 4:33

Und zwar schon ganz schön lange, seit die Temperaturen nicht mehr höher als 10°C klettern. Dabei sind wir warm angezogen… Heute dachte ich, meine Ohren würden abfallen, als ich über den Campus laufen musste; und auf meiner Hunderunde fand ich es auch ganz eisig.

Wie soll das bloß werden, wenn wirklich Winter ist?!

 

Supermario. November 11, 2007

Gespeichert unter: kristina, news — Kristina @ 6:31

Mario Barth live erleben durfte ich gestern abend. Und wie erwartet war es grandios: Sehr viele Gags kannte ich zwar bereits aus der RTL-Ausstrahlung, live waren sie aber natürlich mindestens genauso lustig wie im Fernsehen. Und alles, was ich nicht kannte, war ebenfalls großartig – und bei vielem konnte ich vorhersagen, was seine Freundin gesagt/geantwortet/gefragt hatte. Sagt das irgendwas über mich aus? ;)

Aber: Für „nur Haare“ zieht frau sich in Wirklichkeit nicht komplett aus, ich habe da mal repräsentative Umfragen durchgeführt ;)

 

„??? – Wir übernehmen jeden Fall.“ November 10, 2007

Gespeichert unter: kristina, news, nina — Kristina @ 5:14

Und jetzt wünscht man sich, sie hätten den letzten einfach abgelehnt. Nämlich den, den „Geisterinsel“-Fall komplett auseinander zu rupfen, ein bisschen was dazu zu dichten und das ganze dann mit Schauspielern, die leider keine Ähnlichkeit mit den echten drei Detektiven haben, zu verfilmen.

Ja, wir haben uns den Film tatsächlich angeguckt, zum Glück mit der Erwartungshaltung, dass es weh tun würde. Schon wenn man sich die Besetzung anschaut, fragt man sich, ob sich die Macher des Films jemals mir den ??? beschäftigt haben: Seit wann ist Bob ein kleiner, rothaariger Bengel, der jedes Mal nach hinten umkippt, wenn er seinen überdimensionalen Rucksack aufsetzt? War Justus nicht pummelig – und trotzdem sympathisch? Und Peter – wann hat er jemals so etwas gesagt wie „Boooohr, ist die heiß!“? Dann haben wir noch Kunsträuber Victor Hugenay, der versucht, die drei Detektive umzubringen (Entschuldigung?!). Und der sich als südafrikanischer Wildexperte verkleidet, damit sofort die Fähigkeit hat, einen Pavian abzurichten und akzentfrei die Sprache der Jungs zu sprechen, sobald er seinen künstlichen Bart abgenommen hat, aber wieder in einen heftigen französischen Akzent verfällt (kommt das nur mir unlogisch vor?) und zu guter Letzt auch noch verhaftet wird. Alles klar. Zwar verfügen die drei Detektive in diesem Film über eine – natürlich völlig untypische – Hightech-Ausrüstung, haben aber offensichtlich ihr so typisches Dietrich-Set vergessen, als es darum geht, eine verschlossene Tür öffnen zu müssen… Ein knutschender Justus, ein plötzlich weiblicher Chris und ständiges „Code blutorange“-, „Code violett“-, „Code blauweißgestreift“-Gekreische tragen auch nicht dazu bei, den Film sympathischer zu machen.

Wenigstens konnten wir uns mit fröhlichen „War ja klar, Justus ist Schuld“/“Lass Justus in Ruhe!“-Streits und der Suche nach Oliver Rohrbeck und Andreas Fröhlich die 94 Minuten über bei Laune halten. Und glücklicherweise lassen sich die über die Jahre im Kopf festgesetzte Vorstellungen von den Detektiven und dem Schrottplatz nicht einfach durch diese merkwürdigen Filmkulissen verdrängen…

 

Er kann ja lieb sein… November 2, 2007

Gespeichert unter: kristina — Kristina @ 6:24

… wenn er will. Den Hund meine ich.

Heute zum Beispiel ist er herzallerliebst. Hat die ganze Nacht friedlichst auf seiner Decke neben meinem Bett geschlafen und mich nicht – wie ich es erwartete – gegen 6 Uhr mit Gejaule aus dem Bett geschmissen, um spazieren zu gehen. Im Gegenteil: Er war ruhig, er schlief, es störte ihn auch nicht, als Bruder anfing, durchs Haus zu tanzen und sich fürs Arbeiten fertig zu machen. Und dann musste ich ihn irgendwann gegen 8 Uhr wecken, aber auch da hat er sich nicht beschwert, sondern ist mit mir im schönsten Regen eine Runde gelaufen. Seitdem liegt er, wenn ich da bin, brav auf seiner Decke neben meinem Bett, sieht niedlich aus und bewegt sich auch nicht weiter als erlaubt in mein Zimmer.

Damit hat er es geschafft, dass ich ihn seit Wochen heute zum ersten Mal wieder wirklich mag und gerade sicher bin, ihn doch nicht aussetzen zu wollen. Er sollte einfach öfter mal lieb sein wollen…