Regenbogenmädchen

„Kommt dir das nicht auch manchmal vor wie skurriles Theater?!“

Mi chiamo Kristina. Oktober 23, 2007

Gespeichert unter: kristina — Kristina @ 7:21

Seit heute morgen habe ich eine weitere Sprache, in der ich mich zumindest vorstellen kann: Italienisch, nachdem wir über die Warteliste (die über 30 Plätze lang war!) doch noch am Sonntag (Wer im Sprachbüro arbeitet sonntags?!) reingerutscht sind.

Es war auf jeden Fall sehr spaßig. Sehr nette Dozentin, viel zu lachen – sehr lustig, wie die Italienisch-Frau dem Dresdener Mädchen versuchte beizubringen, wie man ihren Namen („Schina“) richtig ausspricht ;) – und auch schon ein bisschen was gelernt. Ich war noch niemals so wach und aufmerksam in einem Seminar morgens um 8 ;) Irgendwie fühlten wir uns zurückversetzt in Klasse 7 – mal sehen, wie lange die Motivation anhält…

 

Übrigens. Oktober 18, 2007

Gespeichert unter: kristina — Kristina @ 1:53

Diese Englischstudiererei scheint Nebenwirkungen zu haben ;)

Als ich zum ersten Mal eins der “BILD wird Handy“-Werbeplakate gesehen habe, war mein erster Gedanke, dass die jetzt ihr Zeitungsformat in Tabloid ändern (was doch für die Zeitung auch völlig passend wäre) – und die Zeitung halt dadurch handy wird :D

 

Nachhilfespaß. Oktober 17, 2007

Gespeichert unter: kristina — Kristina @ 7:29

Weniger Uni – jetzt habe ich den Italienischkurs übrigens auch nicht gekriegt, welch Freude – bedeutet mehr Zeit für Nachhilfe bedeutet mehr Geld ;)

Heute war ich zum ersten Mal bei einem neuen Nachhilfemädchen, 7. Klasse. Ich stellte mal wieder fest, wie schön es ist, wenn die Kinder mich noch nicht so gut kennen und deswegen noch zu schüchtern sind, um irgendwas böses zu tun – als ich vorher bei einem meiner normalen Kinder war, das mit meinem neuen Mädchen befreundet ist, wurde mir bereits mitgeteilt, dass mein neues Mädchen schon ganz aufgeregt sei, ihr Zimmer putzen und den Meerschweinchenkäfig ausmisten würde… Was sie wohl dachte, was ich im Käfig wollen würde? ;)

Ich komme also bei meinem neuen Kind an. Vor der Tür läuft mir eine junge Frau – die Schwester, wie sich herausstellt - über den Weg, die mich begeistert mit „Ach, Sie sind doch bestimmt die Nachhilfe!“ begrüßt – ich scheine eine intelligente Aura zu haben ;) Als ich die Treppe hochkomme, geht bereits die Wohnungstür auf, die Mutter steht in der Tür, sieht mich: „Ach, Sie wollen bestimmt zu uns!“ Will ich wohl…

Ich also rein. Dann geht’s los: Mutter bedankt sich schon bevor ich was getan habe dafür, dass ich da bin. Bietet mir was zu trinken an. Nein, ich möchte nichts. Fragt, ob’s okay ist, wenn sie mal eben für eine halbe Stunde einkaufen geht. Klar, ich wollte ja zur Tochter. Ob ich 60- oder 45-minütige Stunden machen würde… Schließlich bugsiert mich mein Mädchen nach vielen „Mama, ist gut jetzt!“s in ihr Zimmer.

Wir sitzen kaum, da kommt ihre Mutter ins Zimmer: „Möchten Sie etwas essen? Haben Sie schon zu Mittag gegessen?“ – „Ja, habe ich schon, danke.“ – „Sind Sie sicher?“ – „Ja, ganz sicher, ich hab’s sogar selber gekocht!“ 

Wir fangen also mit Mathe an, da ist noch nicht viel zu machen. Nach zwanzig Minuten klopft es an der Tür, ihre Mutter kommt rein. „Hier noch alles okay?“ – „Ja, alles bestens.“ – „Möchten Sie jetzt was trinken? Kaffe? Tee?“ – „Ein Wasser vielleicht.“ – „Wasser? Ups, das ist schlecht…“ – „Dann was anderes.“ – „Wir haben Zitronensprudel und…“ – „Zitronensprudel ist toll!“ Die Mutter geht also wieder, kommt nach ein paar Sekunden mit zwei Gläsern, Zitronen- und Orangensprudel wieder. Gießt uns beiden ein. Mädchen macht immer nur „Mama! Mama!“ Mama geht schließlich wieder. Kommt aber mit eine Platte Kekse nach zwei Minuten wieder.

Wir switchen zu Englisch und werden bis kurz vor Schluss in Ruhe gelassen. Dann geht die Tür wieder auf: „Ich bin’s nur. Hier noch immer alles okay?“ – „Ja, danke.“ – „Jetzt vielleicht was anderes trinken? Einen Tee? Kaffee?“ – „Nein danke, mir geht’s gut.“ – „Ja, Sie sehen ja auch gut aus! Und du Schatz?“ – „Nein, ich bin wunschlos glücklich!“ :D

Die letzten Minuten kriegen wir auch nur gut um, dann machen wir Schluss für heute. Ich komme mit ihr aus ihrem Zimmer, sofort springt ihre Mutter wieder herbei. Will wissen, wie es war, bedankt sich noch drei Mal, ich verabschiede mich bis nächste Woche. „Ich mache euch dann was leckeres zu essen. Also: Sie brauchen kein Mittagessen machen nächste Woche!“ Dankeschön, aber ich mache so oder so essen zu Hause ;)

Hach. Ein bisschen übermotivert, aber nett. Und das Mädchen sowieso. Damit kann ich wohl leben :)

 

Grünes Gekrabbel. Oktober 13, 2007

Gespeichert unter: kristina — Kristina @ 3:44

Es gibt sie noch, die wohlerzogenen Gentlemen ;)

Gestern fahre ich mit einem dieser Sorte nach einem Milchshake vom Diner nach Hause. Mitten auf der Kreuzung fällt mein Blick auf ein fettes grünes Krabbeltier, das auf meiner Seite des Autos zwischen Fenster und Fensterrahmen hockt.

„Guck mal da, siehst du das Grüne da?“ – „Was, wo?“ – „Nein, nicht draußen, hier drinnen!“ – „Ich seh nichts!“ – „Guck hier, am Fenster.“ – „Bin ich jetzt doof?! Ich sehe nichts!“

Dann hält er an der nächsten Einbuchtung an, steigt aus, läuft um das Auto rum, stellt fest, dass er das grüne Krabbeltier vom Fahrersitz aus gar nicht sehen konnte, schnippt das Tier weg, läuft wieder um das Auto rum, steigt ein und fährt weiter.

Und auf mein freudiges „Ich sollte mich jetzt eigentlich schämen, oder?“ sagt er einfach nur komplett überzeugt „Nein, wieso?“.

;)

 

Nina ist weg. Oktober 13, 2007

Gespeichert unter: nina — Kristina @ 3:16

Nina ist seit heute morgen für eine Woche in Barcelona.

 

Kalender. Oktober 9, 2007

Gespeichert unter: kristina — Kristina @ 12:28

Nachdem ich dieses Jahr kalenderlos lebe, hätte ich gerne wieder einen Kalender für 2008, erinnert mich dran.

Gerade habe ich nämlich spaßeshalber – oder auch, um nicht interessante Geschichten vom goldenen Esel lesen zu müssen – in den Kalender von 2005 geguckt. Und fand es interessant, zu sehen, was vor zwei Jahren war – und manchmal auch schwer zu verstehen.

Warum ist am 11. Oktober „Argentinien Anfang“? (Für die Antwort darauf habe ich echt lange gebraucht, erschreckenderweise wusste Nina das glaube ich nach ungefähr drei Sekunden ;) )

Wer ist dieser Kristian, den ich im März abhole?

Wieso schließe ich dauernd irgendwelche Umfragen?

Was bereiten wir permanent – wirklich! – für Geschenke vor?

Und was bedeuten so interessante Abkürzungen wie „OP SLCI“ oder „VOK-Karten“?

Aber neben all dem Mysteriösen habe ich auch schöne Sachen gefunden: 2005 war das Jahr mit den meisten Konzerten, ich habe den Tag des Verlosungsbeginn für die Unplugged-Karten gefunden und den Tag, an dem wir darüber benachrichtigt wurden, dass wir gewonnen haben und Nina und ich erst mal beide nicht wirklich erreichbar waren; wir haben zum ersten Mal die Ausflugsserie gemacht und waren andauernd frühstücken und Cocktails trinken ;)

Sehr schönes Jahr eigentlich.

Damit ich also 2010 auch wieder rätseln kann, was ich mir irgendwann mal selber mitteilen wollte, brauche ich eindeutig einen Kalender für 2008 ;)

Ach, und: Ich sollte mal wieder zum Wasserball gehen.

 

Uniformierte Begeisterung. Oktober 4, 2007

Gespeichert unter: kristina — Kristina @ 6:53

Ich bin weiterhin sehr verliebt in meinen Kilt und habe vorhin – quasi als Belohnung dafür, dass ich gestern beschlossen habe, dass meine Englisch-Hausarbeit fertig ist und sie heute weggebracht habe - mal dafür gesorgt, dass ich auch was habe, das ich oben rum dazu anziehen kann.

Ergebnis: Unter anderem habe ich einen grünen Pullunder gekauft – den über eine weiße Bluse und ich sehe aus wie in Schuluniform. Grandios, ich find’s super. Und meine Wackelei hat damit auch direkt noch mehr Stil, wie ich finde… Auf weiße Kniestrümpfe werde ich aber glaube ich verzichten ;)

 

No Woman In Kray. Oktober 1, 2007

Gespeichert unter: guckt mal — Kristina @ 4:10

Worüber ich beim Schreiben meiner Hausarbeit nicht so stolpere… Da soll nochmal einer sagen, Essen wäre nicht schön ;)